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SiFa-Ausbildung: Fachkraft für Arbeitssicherheit werden

Fachkraft für Arbeitssicherheit kann grundsätzlich werden, wer Ingenieur, staatlich anerkannter Techniker oder Meister ist, danach mindestens zwei Jahre im Beruf gearbeitet hat und einen staatlichen oder von Unfallversicherungsträgern veranstalteten oder anerkannten Qualifizierungslehrgang abschließt (§ 7 ASiG, § 4 DGUV Vorschrift 2). Die vollständige SiFa-Qualifizierung bei AiD fragen Sie in einer Minute an.

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  • Vollständige SiFa-Qualifizierung bei AiD
  • Voraussetzungen nach § 7 ASiG und § 4 DGUV Vorschrift 2 erklärt
  • Ablauf und Termine nach Absprache
  • Angebot in der Regel innerhalb von 24 Stunden
Zwei Fachleute prüfen in einer Lagerhalle einen Gabelstapler, eine Person leuchtet mit einer Taschenlampe und hält ein Tablet

Erst die Voraussetzungen

Der Lehrgang allein macht noch keine Fachkraft für Arbeitssicherheit

Der Arbeitgeber darf nach § 7 ASiG nur Personen als Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellen, die die sicherheitstechnische Fachkunde haben. Nach § 4 DGUV Vorschrift 2 darf der Unternehmer sie als nachgewiesen ansehen, wenn drei Bausteine zusammenkommen: passender Berufsabschluss, in der Regel mindestens zwei Jahre Praxis im Beruf und ein anerkannter Qualifizierungslehrgang. Die Erläuterungen zu § 4 DGUV Vorschrift 2 sagen es deutlich: Der Lehrgang allein führt nicht automatisch zur Fachkunde. Prüfen Sie deshalb vor der Anmeldung, ob Ihre Kandidatin oder Ihr Kandidat Abschluss und Berufspraxis mitbringt.

§ 7 ASiG nur fachkundige Personen dürfen bestellt werden
2 Jahre praktische Tätigkeit im Beruf vor der Fachkunde (§ 4 DGUV Vorschrift 2)
Lernfelder 1–6 Qualifizierungslehrgang nach § 4 Abs. 7 DGUV Vorschrift 2

Warum AiD

Was eine Fachkraft für Arbeitssicherheit im Betrieb leistet

Die Aufgaben stehen in § 6 ASiG. Sie zeigen, warum sich eine eigene, gut qualifizierte Fachkraft für viele Betriebe lohnt.

Arbeitgeber und Führungskräfte beraten

Die SiFa berät bei der Planung von Betriebsanlagen, bei der Beschaffung von Arbeitsmitteln, bei der Auswahl von Körperschutzmitteln, bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen (§ 6 Nr. 1 ASiG).

Anlagen und Verfahren prüfen

Betriebsanlagen und technische Arbeitsmittel prüft sie sicherheitstechnisch, insbesondere vor der Inbetriebnahme, Arbeitsverfahren insbesondere vor ihrer Einführung (§ 6 Nr. 2 ASiG).

Begehen und Unfälle auswerten

Sie begeht die Arbeitsstätten in regelmäßigen Abständen, meldet Mängel, schlägt Maßnahmen vor und untersucht die Ursachen von Arbeitsunfällen (§ 6 Nr. 3 ASiG).

Sicheres Verhalten fördern

Sie wirkt darauf hin, dass sich alle Beschäftigten den Anforderungen des Arbeitsschutzes entsprechend verhalten (§ 6 Nr. 4 ASiG).

Fachlich weisungsfrei

Bei der Anwendung ihrer sicherheitstechnischen Fachkunde ist die SiFa weisungsfrei. Sie untersteht unmittelbar dem Leiter des Betriebs, bei mehreren bestellten Fachkräften gilt das für die leitende Fachkraft (§ 8 Abs. 1 und 2 ASiG).

Mitglied im Arbeitsschutzausschuss

In Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten bildet der Arbeitgeber einen Arbeitsschutzausschuss, der mindestens einmal vierteljährlich zusammentritt. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit gehören dazu (§ 11 ASiG).

Konditionen

SiFa-Ausbildung bei AiD anfragen

Den Preis nennen wir Ihnen im Angebot. Ablauf und Termine stimmen wir mit Ihnen ab.

Qualifizierung

Fachkraft für Arbeitssicherheit (SiFa)

Vollständige Qualifizierung

auf Anfrage

Angebot in 1 Minute

  • Vollständige SiFa-Qualifizierung
  • Ablauf und Termine nach Absprache
  • Angebot in der Regel innerhalb von 24 Stunden

Vor der Anmeldung

Sechs Punkte, die Sie vor der SiFa-Ausbildung klären sollten

Die Ausbildung ist eine größere Investition. Mit diesen Punkten vermeiden Sie, dass am Ende die Fachkunde trotzdem fehlt.

Faktor 01

Berufsabschluss

Ingenieur oder Bachelor bzw. Master der Ingenieurwissenschaften, staatlich anerkannter Techniker oder Meister. Auch ein Studienabschluss etwa in Physik, Chemie, Biologie, Ergonomie oder Arbeitswissenschaft kann als gleichwertige Qualifikation gelten (§ 4 Abs. 6 DGUV Vorschrift 2).

Faktor 02

Berufspraxis

Nach dem Abschluss braucht es mindestens zwei Jahre praktische Tätigkeit in diesem Beruf. Ohne Techniker- oder Meisterprüfung sind es mindestens vier Jahre als Techniker bzw. Meister oder in gleichwertiger Funktion (§ 4 Abs. 4 und 5 DGUV Vorschrift 2).

Faktor 03

Anerkannter Lehrgang

Der Qualifizierungslehrgang muss staatlich oder von Unfallversicherungsträgern veranstaltet oder anerkannt sein (§ 4 DGUV Vorschrift 2). Fragen Sie bei jedem Anbieter nach, auch bei uns, wer den Lehrgang veranstaltet oder anerkannt hat.

Faktor 04

Ihre Fassung der DGUV Vorschrift 2

Die DGUV hat den Mustertext am 28.11.2024 beschlossen, die Unfallversicherungsträger setzen ihre Fassungen seit 2025 nach und nach in Kraft. Welche Fassung für Ihren Betrieb gilt, richtet sich nach Ihrer Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse.

Faktor 05

Zeit und Fortbildung

Ist die Fachkraft bestellt, muss der Arbeitgeber ihr die erforderliche Fortbildung ermöglichen und die Kosten tragen. Ist sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer eingestellt, wird sie dafür unter Fortzahlung der Vergütung freigestellt (§ 5 Abs. 3 ASiG).

Faktor 06

Eigene Fachkraft oder externer Dienst

Die Bestellpflicht kann der Arbeitgeber auch erfüllen, indem er einen überbetrieblichen Dienst verpflichtet (§ 19 ASiG). Eine eigene Fachkraft kennt dafür Ihre Abläufe aus erster Hand.

Voraussetzungen für die sicherheitstechnische Fachkunde nach § 4 DGUV Vorschrift 2

Variante BerufsgruppeAbschlussPraxis danachLehrgang
Sicherheitsingenieur Berufsbezeichnung Ingenieur oder Bachelor/Master Ingenieurwissenschaftenmindestens zwei Jahre (mit Hochschulabschluss als Sicherheitsingenieur: ein Jahr)staatlich oder von UV-Trägern veranstaltet bzw. anerkannt—
Sicherheitstechniker staatlich anerkannter Technikermindestens zwei Jahre (ohne Prüfung: vier Jahre)staatlich oder von UV-Trägern veranstaltet bzw. anerkannt—
Sicherheitsmeister Meisterprüfungmindestens zwei Jahre (ohne Prüfung: vier Jahre)staatlich oder von UV-Trägern veranstaltet bzw. anerkannt—

Wiedergabe nach § 4 DGUV Vorschrift 2 in der Fassung der BGHM. Sollen Personen mit gleichwertiger Qualifikation als Sicherheitsingenieur tätig werden, braucht es eine Zulassung im Einzelfall durch die zuständige Behörde (§ 4 Abs. 3 DGUV Vorschrift 2, § 7 Abs. 2 ASiG).

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Kein Spam. Hinweise zur Verarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Ablauf

So geht es weiter

Von der Anfrage bis zur schriftlichen Bestellung im Betrieb.

Voraussetzungen prüfen

Klären Sie Abschluss und Berufspraxis der vorgesehenen Person anhand der Tabelle oben. Bei Fragen erreichen Sie uns unter 02173 9936233 oder info@all-in-dienstleistungen.de.

Angebot anfordern

Wählen Sie im Angebotsformular die SiFa-Qualifizierung und nennen Sie Teilnehmerzahl und Wunschzeitraum. Das dauert etwa eine Minute.

Angebot erhalten, Ablauf abstimmen

Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden persönlich bei Ihnen. Ablauf und Termine stimmen wir gemeinsam mit Ihnen ab.

Fachkraft schriftlich bestellen

Liegt die Fachkunde vor, bestellt der Arbeitgeber die Fachkraft für Arbeitssicherheit schriftlich und überträgt ihr die Aufgaben nach § 6 ASiG (§ 5 Abs. 1 ASiG).

Kursinhalte

So ist der Qualifizierungslehrgang aufgebaut

Der Aufbau ergibt sich aus § 4 Abs. 7 DGUV Vorschrift 2 und den Erläuterungen dazu

Lernfelder 1 bis 5

branchenübergreifend
  • Branchenübergreifende Qualifizierung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Hier finden sich die bisherigen Ausbildungsstufen I und II wieder

Lernfeld 6

branchenspezifisch
  • Branchenspezifische Qualifizierung
  • Entspricht der bisherigen Ausbildungsstufe III

Praktikumsphasen

begleitend
  • Der Lehrgang umfasst begleitende Praktikumsphasen
  • Die Fachkunde entsteht erst zusammen mit Abschluss und Berufspraxis

FAQ

SiFa-Ausbildung: Häufige Fragen

Voraussetzungen, Kosten, Aufgaben und die Abgrenzung zum Sicherheitsbeauftragten.

Weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns.

Wer darf Fachkraft für Arbeitssicherheit werden?
Ingenieure bzw. Bachelor oder Master der Ingenieurwissenschaften, staatlich anerkannte Techniker und Meister. Nach dem Abschluss braucht es mindestens zwei Jahre Berufspraxis und einen staatlichen oder von Unfallversicherungsträgern veranstalteten oder anerkannten Qualifizierungslehrgang (§ 7 ASiG, § 4 DGUV Vorschrift 2).
Was kostet die SiFa-Ausbildung bei AiD?
Den Preis für die vollständige SiFa-Qualifizierung nennen wir Ihnen im Angebot. Fordern Sie es mit dem Angebot in 1 Minute an, Sie erhalten es in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Ablauf und Termine stimmen wir mit Ihnen ab.
Wofür steht SiFa?
SiFa steht für Fachkraft für Arbeitssicherheit, oft auch FaSi oder Sicherheitsfachkraft genannt. Das Arbeitssicherheitsgesetz spricht von Sicherheitsingenieuren, -technikern und -meistern (§ 5 Abs. 1 ASiG).
Muss jeder Betrieb eine Fachkraft für Arbeitssicherheit haben?
Die DGUV Vorschrift 2 verpflichtet den Unternehmer, Fachkräfte für Arbeitssicherheit schriftlich zu bestellen (§ 2 Abs. 1 DGUV Vorschrift 2, § 5 Abs. 1 ASiG). Umfang und Betreuungsmodell richten sich unter anderem nach der Betriebsgröße und stehen in den Anlagen der Fassung Ihres Unfallversicherungsträgers. Statt einer eigenen Fachkraft ist auch ein überbetrieblicher Dienst möglich (§ 19 ASiG).
Was ist der Unterschied zwischen Sicherheitsbeauftragtem und Fachkraft für Arbeitssicherheit?
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit berät den Arbeitgeber mit sicherheitstechnischer Fachkunde und ist dabei weisungsfrei (§§ 6, 8 ASiG). Sicherheitsbeauftragte unterstützen den Unternehmer bei der Unfallverhütung und achten unter anderem auf Schutzeinrichtungen und persönliche Schutzausrüstung (§ 22 Abs. 2 SGB VII).
Reicht der Lehrgang allein für die Fachkunde?
Nein. Der Qualifizierungslehrgang führt nicht automatisch zur Fachkunde. Erst zusammen mit dem passenden Berufsabschluss und der Berufspraxis sind die Anforderungen nach § 4 DGUV Vorschrift 2 erfüllt.
Wie ist der Qualifizierungslehrgang aufgebaut?
Nach § 4 Abs. 7 DGUV Vorschrift 2 umfasst er die Lernfelder 1 bis 5 (branchenübergreifend) und das Lernfeld 6 (branchenspezifisch) inklusive der begleitenden Praktikumsphasen.
Wer trägt die Kosten der Fortbildung einer bestellten SiFa?
Für eine bestellte Fachkraft für Arbeitssicherheit trägt der Arbeitgeber die Kosten der erforderlichen Fortbildung. Ist die Fachkraft als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer eingestellt, wird sie dafür unter Fortzahlung der Vergütung freigestellt (§ 5 Abs. 3 ASiG).

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